Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
- Goldene Konfirmation
- Luther-Projekt in der KiTa Albrecht-Thaer-Straße
- Abendstille in der Passionszeit
- Änderungen für den Konfirmandenunterricht

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Foto: Doris Falkenroth

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Taufbecken

taufbecken k

Sein hölzerner Sockel mit den beiden geschnitzten, jeweils drei Junge fütternden Vögeln stammt aus dem Fuß eines großen Tisches mit ovaler Platte aus der Sakristei der Lenneper Stadtkirche. Die Vögel ähneln Schwänen, wahrscheinlich sind aber Pelikane gemeint. Zu sehen ist die seit dem Mittelalter häufig dargestellte, symbolhafte Situation der Elternliebe des Pelikans, der sich die Brust aufreißt, um mit dem eigenen Blut seine Nachkommen zu nähren, bis er selbst stirbt; der Pelikan wurde so zum Symbol für den Opfertod Christi am Kreuz. 1954 ließ die Kirchengemeinde aus dem Tischfuß den Taufbeckensockel machen und eine Messingschale mit Deckel aufsetzen. Ein Vergleich mit dem Wappen der Tuchmacherfamilie Scheidt aus Kettwig an der Ruhr, das einen seine Jungen fütternden Schwan/Pelikan zeigt, läßt vermuten, dass der Tisch aus dem Besitz dieser Familie stammt. Die Frau des Fabrikanten Fritz Hardt (1878-1959) war die in Kettwig geborene Auguste Scheidt (1881-1962). Die Darstellung der Pelikangruppe befindet sich übrigens auch im Kanzelaufbau der Kirche in Kettwig.

Literatur